Niemals Teil 4 (Roman)

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Babes

Niemals Teil 4 (Roman)Schwierige ZeitenDie neue Bühne, neben dem Essplatz ist fertig. Ich habe keine Kosten gescheut und alle Dörfer für ihre mühevollen Arbeiten belohnt. Unterhalb des Bühnen Daches, haben wir jetzt eine ausfahrbare Leinwand, der gegenüber, ein herunter fahrbarer Beamer angebracht wurde. Die Technik macht es möglich und wir können jetzt, an einem Abend in der Woche, die neusten Kinofilme anschauen. Außerdem, können wir über Leinwand und Beamer, unsere Dörfer miteinander vernetzen. Dafür haben wir winzige Kameras unter dem Bühnendach angebracht. Es war spannend zu sehen, wie fünf Dörfer gleichzeitig auf der Leinwand erschienen. Unsere Bauten vermehren sich rasant. Die sechs Küchenhäuser sind fertig und haben eine Komplettausstattung bekommen. Neben den Eingangstüren, hängen große Schiefertafeln, auf denen man sich nun morgens eintragen muss, wo man Mittags essen will. Ich renne nun ständig in Arbeitsklamotten herum. Niemand hat bisher gemerkt, dass ich unheimlich abgenommen habe. Ich verstecke es, so gut ich kann!Sex hatte ich schon länger nicht mehr. Wozu auch? Ich bin ja innerlich tot. In meiner Freizeit, verschwinde ich. Ich halte mich oft auf dem zweiten Kontinent auf, bei den Löwen. Es sind edle Tiere und sie sind so verschmust wie riesige Katzen. An einem dieser Nachmittage, ich kuschelte gerade mit „Killer“, tauchte plötzlich Michael hinter mir auf. Ich spürte zuerst die Macht, aber sie war stärker, als normal. Normalerweise hätte ich mich neugierig umgedreht, aber ich wollte einfach nur meine Ruhe haben. Michael ging um mich herum und setzte sich hinter „Killer“, der seitlich auf dem Boden lag und in dessen Vorderpfoten ich mich eingekuschelt hatte. Michael legte sich lang, auf den Boden und benutzte „Killer“, als Kopfkissen. „Wir müssen dringend reden“, sagte er leise und einfühlsam, mit nur leichter Emotion in der Stimme. Meta! Deshalb war seine Macht so stark zu spüren. Sie hielten sich beide in einem Körper auf. So erklärte es sich mir von alleine, wie sie mich gefunden hatten. Wenn sie sich zusammen taten, war ihre Macht fast so stark, wie meine. „Ich will nicht reden“, sagte ich leise und abwehrend und kuschelte mich noch enger an „Killer“. Mein Rücken, lag an seinem Bauch. Der Löwe leckte mir über die obere Gesichtshälfte. Bäh. „Daria, du verkriechst dich und verschenkst dein kostbares Leben zum zweiten Mal. Meinst du nicht, dass du jetzt lange genug gelitten hast?“Es war ungewohnt, einen solch einschmeichelnden Michael zu hören. Ich musste zwangsweise grinsen. „Ich leide nicht. Ich entspanne“, gab ich leise zurück. „Bedeutet dir unsere Liebe denn gar nichts mehr?“ Ups. In meinem Egoismus hatte ich nicht daran gedacht, dass ich Meta vernachlässigte. Das war mir überaus unangenehm. „Ich habe den Sturm nicht mehr ausgehalten“, versuchte ich mich zu erklären. „Das ist uns durchaus klar, Süße. Wir wollen dich zurück in den Hafen steuern!“Sie passten sich mir an, wie lieb. Ich schwieg. „Wenn wir dir Liebe und Geborgenheit geben, wirst du dann wieder zu uns zurück kommen?“Woher, zum Henker, wusste er, was mir fehlt? Ich schwieg weiter und grübelte. „Du bist Göttin, Daria, aber auch ein Mensch und als solcher, stecktest du immer voller Liebe. Sie ist nicht mehr da, warum?“Sie hatten sich bestimmt mit Gerd beratschlagt. Sie sorgten sich um mich! Wie lieb! Ich merkte, wie ich langsam weich gekocht wurde. Ich schwieg eisern. „Sag uns, was du brauchst und wir geben es dir!“„Ich brauche nichts. Es geht mir gut.“ Was hätte ich sonst sagen sollen? „Meta hat seinen Körper an einen anderen Geist überlassen!“ Oha, nun sprach Michael und was ich da hörte, gefiel mir überhaupt nicht. Ich nahm „Killer´s“ Pfote beiseite und setzte mich aufrecht hin. Ich drehte mich zu Michaels Körper. Er schielte zu mir hoch und grinste breit. „Seid ihr jetzt völlig durchgeknallt? Warum tut ihr so was? Ihr…“, weiter kam ich nicht. Michael sprang ganz schnell auf und kam zu mir herum. Er griff mir unter die Arme und zog mich zum Stehen hoch. „Warum bist du so leicht“, er tastete mich oberhalb meines weiten Kleides ab. Sein Gesicht drückte Unmut aus. „Warum, Daria“, er nahm mein Kinn in die Hand und zwang mich, ihn anzusehen? Ich wich seinem Blick aus, in dem ich in den Himmel starrte, der wunderschön blau war. „Ich habe Leben genommen. Ich will nur noch eins: sterben!“Ich wurde kräftig geschüttelt, doch das war mir herzlich egal. „Bist du denn vollkommen übergeschnappt? Deine Zeit, als tote Göttin ist noch lange nicht gekommen! Willst du allen ernstes jetzt schon alle Pflichten übernehmen?“ Er zog mich hart an sich und legte meinen Kopf an seine Schulter. „Ich will keine Göttin sein!“ Eine einzelne Träne löste sich aus meinem Augenwinkel. Sie hatten mich fast so weit, mich wieder zu öffnen und ich konnte mich kaum gegen sie durchsetzen. „So lange du dein menschliches Leben lebst, könnten wir deine Pflichten übernehmen. Wir könnten immer für dich da sein, als Freunde, als Beschützer, als Liebhaber und wenn du willst, auch als Komplizen!“ Das letzte Wort brachte mich zum Lachen. Komplizen? Klasse. In mir regte sich die Abenteuerlust, doch so viel ich auch dagegen an ging, mein Herz öffnete sich langsam wieder. Ich kämpfte und wusste, wenn ich ihnen jetzt nicht Einhalt gebot, würden alle Gefühle wieder hoch kommen. Ich brachte kein Wort heraus. „Wir sind da für dich, worum auch immer es sich handeln mag. Wir werden gemeinsam mit dir, deinen Weg gehen und wir werden für dich da sein, was immer du grade brauchst!“Eine weitere Träne löste sich. „Dein Glück jagt dich und du rennst davor weg!“Oh mein Gott, wie gemein. Jetzt heulte ich wie ein Schlosshund. All meine Last erdrückte mich schwer. Ich schluchzte laut auf und Michael hielt mich fest in seinen Armen!Plötzlich tauchten wir in unserem Haus auf. Ich wurde sanft aufs Bett gelegt und er legte sich neben mich. Michael hob meinen Oberkörper an und bettete ihn in seiner Armbeuge. „Lass alles raus, Süße!“ Er hielt mich einfach nur fest in seinen Armen. Womit ich neue Schwierigkeiten hatte war, dass Achim nicht mehr Achim war. Es zog mich zu seinem Körper hin, obwohl ich wusste, dass Meta nicht mehr in ihm steckte. Ich musste diesen Mann komplett neu kennenlernen. Ich hielt mich oft in seiner Nähe auf, suchte Augenkontakt, aber er wich mir ständig aus. Das wurmte mich. Der neue Achim schien immun gegen mich und meine Ausstrahlung zu sein. Das war bisher nicht sehr oft vorgekommen, in meinem Leben. Natürlich machte mich das neugierig und ich biss in den sauren Apfel. In einem Anflug von Verzweiflung, ging ich zu ihm hin und verabredete mich mit ihm. Heute Abend, nach dem Tanzen, würden wir gemeinsam spazieren gehen, um uns näher kennenzulernen. Ich fieberte dieser Verabredung regelrecht entgegen. „Er ist nicht ich, Daria“, Michael setzte sich neben mich, als ich den Tänzern zusah. Meta sprach aus ihm. „Das weiß ich“, sagte ich geistesabwesend. Mein Blick ruhte immerzu auf diesem einen Körper und zum Denken, war ich gar nicht so richtig fähig. Ein Hilfeschrei erreichte mich. Im Sekundenbruchteil war ich vor Ort, mitten im See. Verdammt. Ich tauchte ab und während ich den Jungen suchte, den ich eben noch gesehen hatte, rief ich in Gedanken nach Michael. Er war Taucher. Auch er war in einem Sekundenbruchteil bei mir. Gemeinsam suchten wir den ertrinkenden Jungen. Michael war schneller. Gemeinsam transportierten wir uns an den Strand des jeweiligen Dorfes. Hier standen schon etliche Leute zusammen. Man nahm Michael das Kind aus den Armen und legte es in den noch warmen Sand. „Ich mache das“, sagte ich und schob mich durch die Schaulustigen. Ich kniete mich neben dem Jungen nieder und legte ihm eine Hand auf die Stirn. Als das Kind kurz darauf erwachte, fiel es mir um den Hals. „Danke, meine Göttin!“ Ich lächelte dem Kind zu und sagte liebevoll: „Nicht ich habe dich gerettet. Michael war es.“ Ich zog meinen Schutzengel heran und auch er kniete sich nieder. Wir unterhielten uns einige Minuten mit dem Kind und als wir sicher waren, dass alles in Ordnung war, verabschiedeten wir uns. Wir landeten direkt auf unserem Essplatz. „Brauchst du Sex“, wurde ich liebevoll leise und flüsternd gefragt. „Nein. Ich will tanzen.“In dem Moment klopfte mir jemand auf die Schulter. Es war Achim. Er forderte mich sehr höflich zum Tanzen auf. Ich gewährte ihm diesen Tanz und er begleitete mich auf die Tanzbühne, wobei wir drei Stufen bewältigen musste. Ich war noch immer Tropf nass, aber das interessierte mich nicht. Achim schien es auch nicht zu stören. Er suchte meinen Blick, nahm Tanzposition ein und wir tanzten los. Er führte sehr gut, aber statt zur Seite zu sehen, sah er mich unermüdlich an und versuchte, meinen Blick zu halten. Mit meinen Gedanken war ich ganz woanders. Ich hatte das Gefühl, den Geist zu kennen, der nun in Achim wohnte, aber ich konnte nicht einordnen, woher. „Wer bist du“, fragte ich ihn ganz direkt, sah aber zur Seite. Wollte ich das wirklich wissen? In seiner Nähe spürte ich Ruhe und Geborgenheit. „Du erinnerst dich also an mich?“ Er grinste unverschämt. Das sah ich aus dem Augenwinkel. „Ja. Ich habe das Gefühl, dass wir uns schon sehr lange kennen.“„Dem ist auch so.“ Mehr verriet er nicht. Das konnte jeder sein. Zu wenig Anhaltspunkte. „Du warst meine erste und einzige Liebe!“Ach du je. Aus Erfahrung wusste ich, dass man schon in der Kindheit lieben konnte. Kindheit. Ich hatte vier mal geliebt, in meiner Kindheit. Das schränkte das Ganze schon ein. Meine erste Liebe, da war ich zwei oder drei Jahre alt, hieß Olli. Miene Oma hatte mir erzählt, dass nur Olli auf meine Spieldecke durfte, die ständig draußen im Garten lag. Nicht jeder Mensch hatte solche Erinnerungen, die so weit zurück lagen. Damit schränkte ich es auf drei ein. Mit neu Jahren war ich auf Sylt gewesen, in einer Kinderkur. Der Junge hieß Peter. Ich kann mich kaum an ihn erinnern. Er war es demnach auch nicht. Blieben noch zwei. Meinen Schulkameraden, den ich heimlich geliebt habe, über vier Jahre hinweg, war es auch nicht, dass hätte ich gewusst. Blieb also nur noch einer übrig. Kinderkur auf Amrum. Ich war elf Jahre alt gewesen. Oh, man, war ich damals verliebt gewesen. Der oder keiner! So hatte ich damals gedacht. Bei der Erinnerung daran musste ich schmunzeln. „Wie kann das möglich sein“, wollte ich wissen und sah ihm in die Augen. Es waren Achims Augen, aber die Sprach der Seele, war eine andere. Ein weiterer Walzer lief und wir tanzten einfach weiter. Um uns herum, bekamen wir nichts mit. Wir merkten auch nicht, dass wir eifersüchtig beobachtet wurden. „Du bist doch sonst so intelligent. Du kommst sicherlich darauf.“ Er lächelte mich liebevoll an. WAHNSINN!„Dein ehemaliger Körper ist tot? Wie ist das passiert“, Traurigkeit überkam mich und ich kam aus dem Takt. Achim fing mich geschickt auf und steuer mich weiter durch die anderen, tanzenden Paare. „Ich starb schon auf der Heimfahrt. Es war ein Autounfall.“ Er sprach ohne Emotionen, als hätte es ihm gar nichts ausgemacht. Komisch. Ein zwölf jähriger stirbt und er war nicht traurig? Sehr verwunderlich. „Das ist sehr lange her“, überlegte ich laut vor mich hin. „Ich habe dich dein ganzes Leben lang begleitet. Man hat mir gestattet, einer deiner Schutzgeister zu sein, weil ich dich so sehr verehrt hatte!“PENG! Voll einen auf die Mütze. Ich sah ihn überrascht an. Einen? Einen meiner Schutzgeister? Wie viele hatte ich denn? Mir war klar, dass ich das nicht fragen durfte und so dachte ich mir meinen Teil. antalya escort „Dann weißt du praktisch alles über mich?“ Wie unangenehm. Achim lachte. „Alles!“ Sein Ton hörte sich verdammt anzüglich an. Ach du heilige Scheiße. Der Tanz endete und die Abendveranstaltung war vorbei. Ohne auf irgend jemanden zu achten, verließen wir die Bühne und Achim führte mich über den langen Rasen, zum See hinüber, wo wir uns noch sehr lange unterhielten. „Weißt du noch, damals? Du dachtest anfangs, ich heiße Frank“, Achim lachte leise. Er buddelte seine Zehen in den Sand. „Ich stand mit einer Freundin am Fenster und ich zeigte auf dich. Sie hatte aber den Frank gemeint und ich eben dich. Es war schlichtweg ein Missverständnis.“ Ich lächelte bei der Erinnerung. Damals war die Welt noch einfach für mich gewesen. „Richtig scharf fand ich, als unsere Liebesbriefe aufgeflogen waren“, Achim lachte. Mein Gott, war das damals peinlich gewesen. Der Leiter kam in den Mädchen Essraum und hielt die Briefchen in die Höhe. Er las alle laut vor und das Gelächter war groß gewesen. „Hallo Jann, ich liebe dich von Herzen. Tausend Küssen schickt dir, Doris!“Mein Brief war der letzte gewesen. Und dann sagte der Leiter: „Alle absendenden Mädchen, gehen jetzt zu den Jungs hinüber und sagen ihn von Auge zu Auge, was sie empfinden!“ HAMMER! Aber einsame Spitze. Mir war es egal, wer gelacht hatte. Ich nahm meine Beine in die Hand und ging zu meinem Schwarm. Ich stellte mich vor ihm hin und sagte ihm klipp und klar, was ich für ihn empfand. Jann zog mich auf seinen Schoss, nahm mich in seine Arme und küsste mich. Um uns herum wurde gejubelt und böse Sprüche gebracht, aber ich war unendlich glücklich, damals. Ich wurde sogar ausgeschimpft, weil ich gar nicht wieder gehen wollte. Man, damals…Jann hatte mir seine Adresse gegeben. Ich vergaß leider in welchem Ort er gewohnt hatte, deshalb hatte ich ihm nie schreiben können. Viele Jahre später, habe ich ihn per Internet gesucht, aber nicht gefunden. Ich war grenzenlos enttäuscht gewesen. Es hätte mich sehr interessiert, was aus ihm geworden war und jetzt, erfuhr ich, dass er nur eine Woche später, nach unserem knutschen, gestorben war. Wir traurig. „Ich habe mich sehr gefreut, als ich sah, dass du mich nie vergessen hattest“, Achim legte einen Arm um mich. Ich weinte lautlos. „War es Bad Salzuflen?“ Ich sah niedergeschlagen hoch. „Ja“, sagte er nur leise. „Es hätte mir ja eh nichts genützt“, ich richtete mich auf und wischte mir die Tränen aus den Augen. „Aber ich war immer bei dir“, er streichelte meinen Arm. „Warum bist du jetzt zurück gekommen?“ Ich sah ihn von der Seite an. Der Mond beleuchtete sein Gesicht. „Meta hat mich gefragt. Ob ich seinen Körper übernehmen wolle. Er hat eine besondere Macht, die es ihm erlaubt, jeden Körper zu besitzen. Er hat noch eine weitere Macht. Er kann mit jedem Geist in Kontakt treten. Ich war schon lange mit ihm im Kontakt. Von mir wusste er alles über dich!“WOW! Noch eine Information, die ich nicht hatte haben wollen! Mir schwirrte der Kopf. „Dann…“, ich brach ab. Fassungslos sah ich ihn an. „Ja, ganz recht.“ Er küsste mich sanft auf die Schläfe. Wir verstanden uns auch ohne Worte. „Alles…“, ich brach wieder ab. „Ja, alles.“Meine Welt stand plötzlich auf dem Kopf. Nicht Meta hatte gewusst, wie man mit mir umzugehen hatte, sondern Jann. Ich hatte also nicht Meta geliebt, sondern immer nur Jann. Das, war eindeutig zu viel für mich. Achim hielt mich am Arm fest, als ich flüchten wollte. „Du bleibst! Du wirst jetzt nicht wegrennen!“ Sein Ton überraschte mich und ich blieb sitzen. Neugierig musterte ich ihn. Sein Kopf kam dicht heran, aber wir berührten uns nicht, nur seine Hand hielt meinen Arm. „Ich würde gerne dort weiter machen, wo wir aufgehört haben“, sagte Achim, alias Jann. Ich sah ihn verblüfft an. Er griff nun unter meine Arme und zog mich auf seinen Schoss. Ich saß seitlich auf ihm. Der Arm, hinter meinem Rücken, ließ mich langsam zurück sinken und dann nährten seine Lippen sich den meinen. Ich fühlte mich wie damals, in diesem riesigen Speiseraum. Mutig nahm ich seinen Kopf zwischen meine Hände und drückte ihm einen dicken Schmatzer auf die Lippen. Ich zitterte und Achim lachte, dann küsste er mich, sanft und unheimlich zärtlich. Seine Lippen streichelten meine, ganz ohne Hast und ohne Leidenschaft. Es war einfach nur eine Liebkosung. Achim ließ sich zur Seite fallen und ich fiel mit ihm. Wir lachten, wie die Kinder. Er stützte sich auf seinen Ellenbogen ab und sah mich eine Zeit lang, einfach nur an. „Als ich dich damals das erste Mal sah, ging es mir durch Mark und Bein. Ihr sprangt mit dem Seil und du sahst so unwahrscheinlich glücklich aus. Ich beneidete dich, um deine Unbeschwertheit. Deine Ausstrahlung, war schon damals umwerfend anziehend.“Ich sah in seinem Blick, dass auch er in der Vergangenheit fest saß. „Du warst so selbstbewusst, so frei, als würdest du das Leben lieben. Ich wünschte mir nichts anderes, als von dir geliebt zu werden. Irgendwie habe ich gewusst, dass es der Himmel auf Erden sein würde mit dir.“ Er schluckte schwer. Ich streichelte sein Gesicht, auch wenn er nicht wie mein Jann aussah. Wen interessierte schon das Aussehen, wenn man eine Seele liebte… Ich war sehr gerührt und konnte nicht sprechen. „Als du in den Saal kamst und nach mir suchtest, fandest du mich nahezu sofort, als hättest du meinen inneren Schrei gehört. Dann kamst du langsam auf mich zu und lächeltest mich an. Nur dich zu sehen, ließ mein Herz höher schlagen.“ Ich erinnerte mich sehr gut daran. „Dann zog ich dich auf meinen Schoss, schloss dich, so wie eben in meine Arme und ich dachte, mein Herz müsste jeden Augenblick zerspringen.“ Er gab mir einen ganz zarten Kuss. „Ich war erst zwölf, hatte eine schwere Krankheit hinter mir und als du in meinem Armen saßest, wusste ich, wofür ich gekämpft hatte.“ Himmel, war seine Geschichte mitreißend. „Ich hatte mir fest vorgenommen, dich nie wieder zu verlieren“, er schluckte schwer und weinte. Ein Mann, der seine Gefühle zeigen konnte. WOW! Ich streichelte ihn wieder und sah ihn ehrfurchtsvoll an. Was für ein Charakter, der Traum einer Frau wie mich. „Weil ich ein guter Junge gewesen war, bekam ich die freie Auswahl, nachdem ich gestorben war. Ich wählte dich!“Oh mein Gott, was muss es gelitten haben, mich ständig zu sehen und nicht wirklich bei mir sein zu dürfen! Das, nannte ich Charakterstärke! „Ich habe dich all die Jahre begleitet. Wenn du gelitten hast, dich mit Gott erzürnt hattest, war ich immer an deiner Seite und habe dich getröstet. Wenn du glücklich warst, habe ich mich mit dir gefreut. Wenn du Scheiße gebaut hast, musste ich zusehen, wie du in dein Unglück ranntest. Einer deine Schutzgeister zu sein, war verdammt anstrengend.“Achim lachte. Ich bekam einen Kuss. Ich lächelte. Oh oh. Er wusste ja wirklich alles. Nicht gut… „Wir hatten oftmals große Mühen mit dir und deine Wünsche, waren teilweise nicht leicht zu erfüllen. Am schönsten fand ich, wie du deinen Führerschein bekommen hattest!“Oh oh. Ich konnte ihn einfach nur ansehen. „Du warst so verdammt unsicher, standest dort und tratst von einem Bein auf das andere. Dachtests du wirklich, wir würden dich im Stich lassen?“ Er sah mich forschend an. Ich konnte einfach nicht sprechen. Zu viel ging mir im Kopf herum. „Dein Fahrlehrer gab sich alle Mühe, den Fahrprüfer zu überreden, dir den Schein zu geben. Er trat für dich ein, weil auch er sich zu dir hingezogen fühlte. Davon wusstest du nichts oder?“ Ich schüttelte meinen Kopf und sah ihn ungläubig an. „Es ist so. Jeder, der mit dir in Berührung kam, spürte, dass du etwas ganz besonderes warst. Ich weiß, dass du um deine Ausstrahlung wusstest. Nur manchmal, wolltest du es einfach nicht sehen. Wie dem auch sei, du bekamst deinen Lappen und heiß fand ich, wie du dich gefreut hast und direkt die Maueröffnung wünschtest. Du warst so unheimlich glücklich und erleichtert. Du wolltest, dass viele andere Menschen auch glücklich waren. Ich liebte deine Selbstlosigkeit“, sanft küsste er mich. Seine Stimme klang plötzlich ganz rau. „Ich wünschte mir oft, ein Teil von dir sein zu können, real bei dir sein zu können. Du hast liebe verbreitet, um dich herum. Du hast hast die Sonne scheinen lassen, wenn Regen angesagt war. Du warst immerzu so faszinierend. Ich stellte mir immer wieder vor, wie es sein würde, dich als Mann lieben zu dürfen und nun sind wir hier. Wir beide!“ Er küsste mich und seine Zunge strich über meine Lippen. „Wir sind keine Kinder mehr, Jann“, rutschte es mir heraus und er grinste mich an. „Nein. Du bist die Frau meiner Wünsche und ich bete, dass ich der Mann deiner Wunsche sein werde, sein darf!“ Wieder wurde ich geküsste und seine Zunge teilte meine Lippen. Ich drehte meinen Kopf weg. „Das ist lange her, Achim. Wir haben uns gerade erst wieder gefunden und bitte vergiss nicht, du bist nicht mehr Jann!“„Du ziehst dich von mir zurück? Warum?“„Wir sind erwachsen und ich liebe einen anderen!“ Beschämt drehte ich meinen Kopf weg. Es tat mir so unendlich leid. „Michael und Meta“, sagte er leise, blieb aber über mir. „Ja. Es ist gerade alles so verwirrend. Ich weiß kaum, für wen ich was fühle. Ich brauche Zeit. Ich muss mir klar werden, was passiert ist und für wen ich was fühle.“Ich riskierte einen Blick. Achim lächelte. „Ich würde dich nie beeinflussen. Ich weiß, dass du mich, tief in deinem Herzen, immer noch liebst!“ Er rückte sogar von mir ab und es fühlte sich an, als hätte er mich zurück gestoßen, was ja gar nicht so war. Eine große Leere breitete sich in mir aus. Ich fühlte mich hin und her gerissen. Zum einen waren das Michael und Meta, die ich beide sehr liebte und dann war da Jann, aus meiner Kindheit. Jetzt galt es herauszufinden, was ich eigentlich fühlte. Zwischen Jann und mir, gab es keine überschäumende Chemie, wie bei den anderen beiden. War sie wichtig? Irgendwie schon und irgendwie, auch wieder nicht. Es wurde Zeit für mich, einen Urlaub zu nehmen. Ich verbrachte meinen Urlaub in der Hütte am Berg. Durch meine Wünsche, fehlte es mir an nichts. Stundenlang kraxelte ich über Steine und kletterte den Berg hoch. Oben angekommen, fühlte ich mich frei. Es war ein erhabenes Gefühl. Ob ich wohl fliegen konnte? Ich wünschte es mir und plötzlich hob ich ganz langsam ab, sehr unsicher. Das reizte mich zum Lachen. Ich flog hoch, zum Wasserfall und schwebte darüber. Ob ich ihn wie eine Rutschte benutzen konnte? Da waren sie wieder, meine Flausen. Ich lebte meinen neuen Traum aus und rutschte mit dem Wasser zusammen in die Tiefe. Als ich ins hart Wasser fiel, tauchte ich weit unter und der Druck auf meine Ohren, wurde zu stark. Schnell schwamm ich wieder an die Oberfläche, wo mir das Wasser hart ins Gesicht klatschte und mich wieder unter Wasser drückte. Geil! Das war noch besser, als eine Dusche. Es schmerzte und gab mir das Gefühl zu leben. Einfach nur herrlich!Ich paddelte eine Weile im Wasser herum und fühlte mich, wie lange nicht mehr. Ich war am Leben. Ich lebte und ich war glücklich und zufrieden. Es gab wieder einen Notruf. Als Göttin hatte man es nicht wirklich leicht. Es war ein abgehackter Fuß. Ich heilte ihn und verschwand direkt wieder. Wieder zurück in der Hütte, erwartete mich eine Überraschung. Achim lag in meinem Bett, nur in einem Slip gekleidet. Huch! Was jetzt? Ich hatte mich auf einen schönen Nachmittag gefreut, mit mir alleine. Was nun? Sollte ich ihn wegschicken? „Wie bist du hierher gekommen“, fragte ich stattdessen. konyaaltı escort „Meta war so freundlich“, er grinste über das ganze Gesicht. „Was willst du hier?“„Mit dir ausleben, was wir verpasst haben!“ Ups. Wollte ich das? „Wir sind erwachsen“, wandte ich ein. „Wer sagt, dass man nicht einfach nur knutschen darf, wenn man erwachsen ist“, sein Grinsen war unheimlich reizvoll. Ich dachte noch einen Schritt weiter. Wenn Michael und Meta dies zuließen, steckte irgend etwas dahinter, aber was? Beide konnte recht eifersüchtig werden. Warum ließen sie es also zu? Ich fragte Achim und stand noch immer im Türrahmen. „Wie wäre es zur Abwechslung mit einem bisschen Vertrauen?“ Oh oh. Ausgerechnet Vertrauen… „Komm her“, er streckte seine Arme nach mir aus. Was tun? Panik stieg in mir auf. „Komm sofort hier her!“ Ups. Ich setzte meine Füße vollautomatisch voreinander. Ich war gut erzogen worden und ich hatte das Gehorchen gelernt, solange man es richtig umsetzte… Achim rutschte mir entgegen und zog mich, nass wie ich war, mitten ins Bett hinein. Bäh, nass. Ich fror. „In meinen Armen wird es dir gleich warm werden“, er rieb meine Oberarme und Schultern. Achim zog mich an sich und rieb meinen Rücken. Sogleich überfiel mich wieder diese Geborgenheit. Ich kuschelte mich eng an ihn, legte meine Arme um seinen Körper und bette meinen Kopf an seiner Schulter. Müdigkeit überfiel mich und ich schloss meine Augen. Dann muss ich wohl eingeschlafen sein. Als ich spürte, dass ich zärtlich auf den Mund geküsst wurde, öffnete ich meine Augen und sah Achim über mir. „Ich konnte einfach nicht widerstehen. Du hast zwei Stunden lang fest geschlafen.“Sein Arm lag quer über meiner Brust. Ich erinnerte mich an ein wunderbares Lustspielt, mit diesem Körper. „Erinnerst du dich an Hamburg? Wir erfüllten dir einen Wunsch aus der Kindheit, als du dreißig Jahre alt wurdest. Du standst am Fenster und schautest hinaus. Du wohntest fast einen Monat lang dort, weit oben und erst am Silvester-Tag, erinnertest du dich an deinen Wunsch.“ Einmal Silvester von dem gegenüberliegend Hochhaus erleben!Oh, ja, daran erinnerte ich mich richtig gut. Mein Herz schien über zu sprudeln, vor Lebenslust. Und wieder war mir ein Wunsch erfüllt worden… „Ich war hinter dir und sah dir über die Schulter. Du legtest deinen Kopf zur Seite, als würdest du es mit mir gemeinsam erleben. Diese eine Stunde, werde ich nie vergessen“, ich bekam einen kleinen Kuss. WAHNSINN! Ich hatte das Gefühl gehabt, nicht alleine zu sein… „Immer, wenn du keinen Ehemann, Freund oder Liebhaber hattest, legte ich mich hinter dich und gab dir Geborgenheit und innere Ruhe!“ Er sollte aufhören, solche Dinge zu sagen! Ich wäre jede Wette eingegangen, dass er dabei war, mich um seinen Finger zu wickeln und es funktionierte, was mich aber in Schwulitäten brachte. „Was ich nicht verstehe ist, wenn Michael mein Schutzengel war, warum hatte ich dann noch andere dazu?“ Ich sah ihn mit großen Augen fragend an. „Der Erzengel, sollte dich hier schützen, zusammen mit Meta, nicht auf der Erde. Dafür waren wir zuständig“, er zwinkerte mir süß zu. Mein Herz wollte sich ihm unbedingt zu wenden, aber mein Verstand schrie dagegen an. In meinem Inneren ging es drunter und drüber. „Wenn du mein Schutzengel bist, warum spüre ich keine Macht“, fragte ich, weil mein Hirn das so verlangte. „Weil ich hier, auf Me-Ti-Na-Te, nicht mehr für dich zuständig bin. Das erledigen jetzt Michael und Meta.“„Wo warst du in den Jahren, wo ich so sehr gelitten habe?“ Wenn schon denn schon. „Also gut. Ich erkläre es dir. Du hast mit vier Schutzengeln angefangen. Der erste ging zu deinem ersten Sohn. Der zweite war ich und ich ging mit deinem zweiten Sohn. Der dritte ging mit deiner Tochter und der vierte…“, er verstummt plötzlich und sah aus, als habe er ein schlechtes Gewissen. „Wenn Micha und Meta auf mich aufpassen, dann heißt dass, ich bekomme noch ein Kind?“ Mir wurde ganz schlecht. „Ich durfte darüber kein Wort verlieren. Wenn ich Pech habe, wird mir der Körper wieder genommen“, er beugte sich weit vor und unsere Lippen berührten sich beinahe. „Wenn du Felix Schutzgeist bist, wie…“, er küsste mich und verwirrte meine Sinne. Wir knutschten, wie die Kinder und wir streichelte uns, aber mehr geschah nicht. Am nächsten Morgen war mein Urlaub vorbei. Nach dem Frühstück, wollte ich an meine Arbeit gehen, da bekam ich Besuch. Der kleine Junge, den wir vor dem Ertrinken gerettet hatten, überreichte uns Blumensträuße, Michael auch. Er war wirklich süß. Ich nahm seine Mutter beiseite und sprach kurz mit ihr. „Gisela, ich finde es ganz toll, dass ihr euch bedanken kommt, aber ich möchte gerne etwas anmerken. Blumen, sollten nur gepflückt werden, zu einem sehr hohen Anlass. Verschenkt beim nächsten mal lieber einen Blumentopf. Die Pflanzen wollen doch auch leben!“ Sie sah mich an, als sei ich geisteskrank und ich zog eine witzige Grimasse. Sie lachte und alles war gut. „Außerdem, kann man Blumen nicht essen“, witzelte ich. In diesem Moment kam Achim von hinten an und hielt mir die Augen zu. Mit dem Zeigefinger öffnete er meine Lippen und ich hörte die anderen lachen. Ich bekam ein Stück Schokolade in den Mund geschoben. Oh, wie lecker. Wie lange hatte ich schon keine Schokolade mehr gegessen? Erfreut drehte ich mich um, fiel ihm um den Hals und gab ihm einen Schokoladenkuss. Was ich merkwürdig fand war, dass ich von hinten einen Kuss in den Nacken bekam und mir tausend Schauer über den Rücken jagten. Ich war so erschrocken, dass ich mich von Achim löste. Michael nahm mich nun in seine Arme und nicht gerade jugendfrei. Er küsste mich sehr leidenschaftlich und beugte mich weit nach hinten. Ich dachte, ich würde fallen, aber er hielt mich ganz fest. Was zum Teufel, sollte das werden? Ich ließ seine Oberarme los und wehrte mich gegen ihn. Als er mich nicht loslassen wollte, trat ich ihm gegen das Schienbein. Er keuchte auf und brachte uns in die aufrechte Position. Ich sagte keinen Ton, sondern sah ihn sehr böse an. Im Augenwinkel sah ich, wie die anderen sich von uns abwandten, außer Achim. Plötzlich stand „Wodka“ neben mir und leckte mein Hand. Nanu, der sollte doch im Zwinger sein? Wir hatten einen ganz tollen und großen Zwinger gebaut, mit allem, was Hunde brauchten und viel Platz. Achim trat an meine Seite und berührte mich am Arm. Ich sah ihn nicht an, sondern hielt den Blickkontakt zu Michael. Ich öffnete meinen Geist und schickte ihm per Gedanken eine Nachricht: `Machst du das noch einmal, werde ich dir noch viel mehr weh tun. Kapiert?´Ich bekam keine Antwort. Er drehte sich wortlos um und verschwand. Nun drehte ich mich zu Achim um. „Was läuft hier?“„Ich habe uns beide für heute abgemeldet. Wir gehen in den Wald und suchen Beeren“, Achim griff nach meiner Hand, noch ehe ich nachdenken konnte und zog mich hinter sich her. „Wodka“ begleitete uns. Er ging brav an meiner anderen Seite. „Das habe ich nicht gemeint“, ich wollte ihm meine Hand entziehen, aber er ließ sie nicht los und zog mich immer weiter. „Du wirst jetzt lernen, dass es nicht immer nach deiner Nase gehen kann. Heute tust du mal das, was ich will“, seine Stimme klang heiter und nahm seiner Aussage die Kraft. Er kannte mich wirklich verdammt gut und das machte mir beinahe Angst. Wie lange, wünschte ich mir nun schon, dass mich jemand an die Hand nahm und führte? Ewig, so kam es mir vor. Es war zwar irgendwie ungewohnt und ich wollte meine Selbstständigkeit nicht wirklich aufgeben, aber nun wollte ich auch probieren, wie es sich anfühlte, jemandem zu folgen. Achim passte sich meinen Schritten an und wir liefen Hand in Hand zum Wald. Langsam begriff ich, was er vor hatte und ich war so gerührt, dass ich meine Tränen, mit aller Gewalt zurück halten musste. Jann wollte unbedingt ausleben, was wir damals verpasst hatten! Ich schluckte schwer und entspannte mich dann. Es ging in den Wald. Ich wusste, wo die Beeren waren und versuchte, ihn dorthin zu ziehen, aber er sah mich lachend an und ging in eine andere Richtung. „Wir haben Zeit, Süße!“ Ich grinste vor mich hin. Hin und wieder blieben wir stehen und küssten uns, aber nicht auf Zunge!Unser Spiel war richtig spannend für mich. Er hatte das Ruder übernommen und ich durfte nicht im entferntesten sagen, wo es langging oder wie schnell es vorwärts ging. Ich musste jetzt lernen, meine Ungeduld in den Griff zu kriegen. Als submissive Dame, war ich stets gefesselt worden. Damit war es einfach gewesen, mich in den Griff zu bekommen, aber nun musste ich freiwillig still halten…Plötzlich hielten wir an. Achim drückte mich rückwärts an einen Baum und küsste mich. Wie ein ungeschickter Junge, erforschten er mit seinen Händen, meinen Körper. „Wodka“ legte sich abseits hin. Auch ich schickte meine Hände auf Wanderschaft, aber Achim flüsterte: „Lass deine Arme einfach herunter hängen, bitte.“ Er umfasst mein Gesicht mit beiden Händen und streichelte es dann, wobei er mich einfach nur ansah. Seinen Blick werde ich nie vergessen. Es war der Blick eines heranwachsenden Jungen, voller Faszination und Unglauben. Ich fühlte, was er fühlte. Grenzenlose Erleichterung, Dankbarkeit und jede Menge jugendliche Liebe. Dadurch verstand ich auch, warum er so langsam vor ging. Tränen liefen mir über das Gesicht und jede einzelne von ihnen, wurde zärtlich weg geküsst. Auch er weinte. Jann weinte um seine entgangene Liebe. Ganz plötzlich küsste er mich wild und leidenschaftlich. Ich konnte nicht anders, ich musste meine Arme um ihn legen und jetzt ließ er es auch endlich zu. „All die Jahre“, bedauerte er und küsste mich wieder verzehrend und plötzlich ging alles ganz schnell. In Windeseile zog er erst mich und dann sich selbst aus. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Achim beugte sich vor und hob mich vorwärts auf seine Arme. Er setzte mich direkt auf seinen Penis und als er in mich eindrang, stöhnten wir beide heftig. Wir lachten über seine Hast! „Das hast du dir immer gewünscht“, schnaufte er: „Auf den Armen eines Mann geliebt zu werden, im Stehen!“ Ich sah ihm direkt in die Augen. „Und wieder erfüllst du mir einen Wunsch!“ Ich lächelte ihm zu und da begann er, mich zu lieben, langsam und mit allen Gefühlen, die er für mich hatte. Wir küssten uns zärtlich. Es dauerte ewig, so kam es mir vor und dabei war es wunderschön. Achim verlängerte unsere Liebe, indem er mit mir hin und her lief, wobei jeder seiner Schritte uns beide liebte. Dieses innige Zusammensein, heilte viel unserer Wunden!Als ich immer heißer wurde und kurzatmiger, ließ auch er sich gehen und wir kamen fast gleichzeitig zu einem alles umfassenden, sehr heißen Orgasmus. Ich klammerte mich an ihm fest und als ich explodierte, schrie ich all meinen aufgestauten Frust hinaus. HIMMEL! Wie sehr hatte ich dies gebraucht. „Wodka“ zuckte erschrocken zusammen und fing an zu bellen. Wir lachten. Oh was war es schön gewesen. Langsam hob Achim mich hinunter und stellte mich auf dem Boden ab. Ich schwankte, aber er hielt mich. „Jetzt bis du mein“, flüsterte er ergriffen. Ups. Ich stellte fest, wie wenig ich ihn doch kannte. Das musste ich unbedingt ändern. Wir zogen uns langsam an und sahen uns gegenseitig dabei zu. Wir lächelten. Die nächsten Tage waren absolut einmalig. Achim benutzte meine Tochter als Botin. Zu jeder Mahlzeit, drückte er ihr einen zusammengefalteten Zettel in die Hand, den sie mir vor dem Essen übergeben sollte. Ich bekam kleine Liebesbotschaften, wie lara escort damals. HERRLICH!In unserem Dorf ging es hoch her. Es wurde gebaut, wie verrückt. Hinter den Küchenhäusern waren Komposthaufen angelegt worden und kleine Kräutergärten, die liebevoll von den Köchen gepflegt wurden. Von dort aus, in Richtung des Sees, schlossen sich Tiergehege an. Wir haben nun Hasen, Meerschweinchen, Hühner, Katzen und so weiter. Im Gericht wurde abgestimmt, dass wir unser Dorf, durch eine Hecke aus Buchsbäumen, begrenzen. Christa setzte sich sehr dafür ein. Der Arzt, die Fußpfleger und die Nagelpfleger sind in ihre neuen Arbeitshütten eingezogen und deren Arbeitszelte wurden abgebaut. Es ist wunderschön zu sehen, wie glücklich alle sind… Heute musste ich eine neue Dorfgemeinschaft begrüßen. Achim hat mir einen Liebesbrief für unterwegs mitgegeben. Er ist zuckersüß. Bei mir geht es zur Zeit drunter und drüber. Michael und Meta haben sich weit zurück gezogen. Achim kümmert sich rührend um mich. Meine Kinder belagern mich. Gerd will ständig mit mir reden. Notfälle kommen dazwischen und die Gebete an mich, nehmen immer mehr zu. Ich komme kaum zum Abschalten. Ich bin müde, so unendlich müde…Ich habe eine Videokonferenz einberufen, bei der alle Dörfer zusammen geschaltet wurden. Die Leute aus dem neuen Dorf, saßen dann bei ihren Nachbarn und schauten ebenfalls zu. In einem meiner Lieblingskleider, einem ganz einfach Minikleid, welches mir fast bis zu den Knien reichte, stand ich auf unserer Bühne. Die Kameras waren auf mich gerichtet und unsere Leute saßen auf dem Essplatz. „Liebe Leute“, begann ich meine Rede. „Mein Volk“, hatte ich nicht sagen wollen, weil ja jeder glauben durfte, was er wollte. „Es gibt viele unter euch, die angefangen haben, zu mir zu beten“, mein Stimme klang fest und ganz sicher. Darüber freute ich mich sehr. „Ich möchte euch bestimmt nicht zu nahe treten und ich heiße gut, was ihr tut, aber bitte vergesst nicht, dass ich noch am Leben bin. Ihr überfordert mich heillos. Ständig muss ich hören: Mein Gott! Oh Gott! Heilige Daria und solche Dinge. Das irritiert mich ohne Ende. Wenn ihr euch erinnern mögt, stand in Gottes Geboten: ihr sollt den Namen des Herrn nicht missbrauchen“, ich legte eine kleine Pause ein. „Ich möchte euch um folgendes bitten: so lange ich noch am Leben bin, missbraucht meinen Namen nicht. Kein: Oh Gott oder mein Gott mehr. Keine heilige Daria mehr, bitte. In Notfällen bin ich gerne für euch da, aber bitte, bitte, lasst mich mein Leben in aller Ruhe führen. Dafür wäre ich euch überaus dankbar.“ In allen Dörfern und auch in meinem, wurde auf die Tische geklopft. Gott sei Dank!Ich lächelte in die Runde. „Ich habe noch eine Bitte an euch“, ich grinste in die Kamera. „Wenn ihr schon an mich glauben wollt, dann macht euch doch bitte Gedanken darüber, was ihr für Feiertage einführen wollt. Dies obliegt nicht mir, sondern euch!“Wieder wurde auf die Tische geklopft. „Mehr wollte ich auch nicht. Ich wünsche euch allen, einen wunderschönen Sonntag!“Und den hatte ich dann auch noch. Ich nahm Achim mit in die versteckte Hütte. Wir liebten uns den ganzen Rest des Tages. Gott sei Dank! Mein Chaos lichtete sich langsam. Fast täglich feiern wir Geburtstage. Kaum zu glauben, wie oft unsere Dorfbewohner im Spätsommer geboren worden waren. Da wir alles teilen, fallen bei uns andere Geschenke an. Es werden Gutscheine verschenkt. Jeder ließ sich etwas einfallen. Das fand ich besonders schön. Köchin Milli zum Beispiel, verschenkte immer das Gleiche: eine Wunschmahlzeit. Friseurin Tanja schenkte immer eine Kopfmassage. Jeder passte seine Gutscheine seinem Beruf an. Die Springer ließen sich immer gesonderte Dinge einfallen. Da ich Göttin war und alle gleich behandeln musste, macht ich es mir wie immer einfach: ich verschenkte einen freien Tag mit mir zusammen. So konnte ich die Leute besser kennenlernen und ihnen einen Wunsch erfüllen. So kam der hübsche Patrick dann zu mir und wollte seinen Gutschein einlösen. Er war wirklich hübsch anzusehen, mit seinen hellbraunen Löckchen und einem Engelsgesicht. Ich freute mich stets, ihn zu sehen.Er war, wie fast alle Erwachsenen, dreißig Jahre alt, zumindest körperlich. In echten Jahren, hinkte er mir um sieben Jahre hinterher. Grins. „Ich möchte mit dir schwimmen gehen“, sagte er mir und freute sich, als ich zustimmte. Wir meldeten uns bei Gerd ab und schlenderten zum See. Unterwegs begann Patrick eine Unterhaltung. „Warum weichst du mir immer aus, Daria?“Ups, na hoppla. Was war das denn? Ich sah ihn irritiert an. „Wie kommst du darauf, dass ich dir ausweiche?“ Meine Neugierde war geweckt. „Ich bin Masseur und du kommst nie zu mir. Wenn ich dich zum Tanzen holen will, forderst du einen anderen auf. Wenn ich dich anspreche, weichst du meinen Blicken aus. Wenn ich beim Essen neben dir sitzen will, fällt dir ein, keinen Hunger zu haben. Sag mir jetzt bitte nicht, dass da nichts hinter steckt.“ Er blieb stehen und sah auf mich herunter. Ich sah zu ihm hoch, damit er mir ins Gesicht sehen konnte. „Das habe ich nicht mit Absicht getan!“ Mein Gesicht war ganz ernst. „Warum suchst du meine Nähe?“ Nun war es an ihm, zur Seite zu schauen und weiter zu gehen. „Du faszinierst mich“, gestand er leise und ging einfach weiter. „Das ist nichts neues für mich. Viele Menschen fühlen sich zu mir hingezogen. Was genau fasziniert dich?“„Alles. Du bist der Traum eines jeden Mannes!“ Oh ha, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Nicht gut, gar nicht gut. Das erforderte diplomatisches Geschick. Wir kamen am See an, legten unsere Handtücher in den Sand, streiften unsere Klamotten ab und wateten ins schon warme Wasser. Ich ließ mir Zeit mit einer Antwort und Patrick schwieg. „Was bringt dich in Faszination?“ Mehr Infos konnten nicht schaden. Wir schwammen los. „Deine offene und ehrliche Art. Deine Rücksichtnahme, deine Anpassungsfähigkeit, du bist für jeden da, außer für mich. Du versuchst es jedem recht zu machen, außer mir.“Neuerliche Anschuldigungen. „Wenn du dich fragst, warum ich dich ignoriere, auf welche Ideen kommst du dann?“Wir schwammen gemütlich in Richtung Berg. „Genau das ist es, was ich nicht verstehe!“ Er hielt inne und mich auf. Seine Hände lagen auf meinen Schultern. Ich sah demonstrativ darauf und er zog sie weg. Wir traten Wasser. „Du bist gebunden, Patrick. Ich halte mich von allen Männern fern, die gebunden sind!“„Ich bin offiziell geschieden!“„Das macht nichts. Du wohnst mit deiner Exfrau in einem Zelt. Für mich heißt das: du bist gebunden. Da ich meine Wirkung auf die Menschen kenne, gehe ich dem aus dem Weg!“„Bist du mit Achim zusammen oder nicht?“„Was hat das denn jetzt damit zu tun?“„Na ja, jeder weiß, dass ihr was zusammen habt und doch wohnt ihr nicht zusammen in einem Zelt.“Oh man, wie die Leute manchmal komisch dachten. „Ich bin mit Achim zusammen und auch mit Michael!“ Sein Gesicht hättet ihr sehen sollen… KÖSTLICH!„Das ist nicht dein Ernst“, er schwamm wieder los und ich schloss mich ihm an. „Doch. Ich stehe dazu.“„Warum bist du mit beiden zusammen?“„Weil ich das brauche!“„Erklärst du es mir?“„Das kann ich nicht.“„Willst du dem nicht auf den Grund gehen?“„Ich weiß es ja. Ich will nur nicht darüber sprechen.“„Du meinst du willst es nicht wahr haben?“„Von mir aus auch so.“„Wenn ich nicht mit meiner Frau zusammenwohnen würde, würdest du mich dann auch nehmen?“ Das brachte mich dann doch zum Lachen. „Ich scheine zwar ein Flittchen zu sein, aber ich bin es nicht.“„Warum dann zwei Männer“, er nahm mich wieder bei den Schultern und er zwang mich, ihn anzusehen. Er sah so verdammt gut aus. Meine Augen wichen den seinen aus. „Deine Brustwarzen haben sich ganz deutlich zusammengezogen, unter deinem Badeanzug, Mädchen. Du empfindest etwas für mich und wenn es nur sexuelle Anziehungskraft ist.“ Patrick nahm mein Gesicht in seine Hände. „Du siehst gut aus, Patrick, das ist alles“, ich konnte seinem Blick nicht stand halten. „Sprich mit mir, Daria. Sag mir, wie ich dir helfen kann!“„Du kannst mir nicht helfen, bitte Patrick, lass mich einfach“, ich wandte mich aus seinen Händen und schwamm mit schnellen Zügen davon, aber er hatte mich schnell eingeholt. „Blieb hier!“ Wieder griff er nach mir und ich war in Versuchung, in meine Hütte zu verschwinden. Solange er mich berührte, ging das aber nicht. Seine Beine schlangen sich um meinen Unterkörper und ich bekam sein bestes Stück zu spüren. Ein fetter Schauer lief durch meinen Körper. Patrick lachte leise. „Du begehrst mich, deswegen weichst du mir aus, richtig?“„Falsch. Ich… Ich kann es dir nicht sagen. Bitte lass mich einfach, bitte!“ Ich flehte ihn geradezu an. „Rede mit mir, Daria. Ich bitte dich, rede mit mir!“ Er sah mich mit seinen schönen, braunen Augen an. „Ich begehre nicht dich, Patrick. Du bist nur zufällig in der Nähe!“ Geradeheraus war immer noch das Beste. Er brauchte einen Moment, um zu schalten. „Leidest du unter einer Sexsucht?“ Verdammt! Ich hasste es zu lügen, so schwieg ich einfach. In meinem Kopf jagten sich die Gedanken. Lügen wäre so einfach gewesen. „Nein, es ist keine Sexsucht, aber etwas ähnliches und nun bitte, lass uns über etwas anderes reden.“„Das kommt nicht in Frage. Wir klären das jetzt und hier!“„Warum willst du das so unbedingt? Bist du etwa Psychologe gewesen, bevor du her kamst?“ Misstrauisch sah ich ihn an. Er lachte. „Nein Daria, ich bin etwas ganz anders. Wenn du mit mir redest, erzähle ich dir, was ich bin!“ Wie gemein. Er arbeitet mit Erpressung. Allerdings hatte er gute Karten, denn ich war unheimlich neugierig. „Ich brauche manchmal sehr viel sexuelle Aufmerksamkeit und meistens, ist mir sogar egal von wem. Ich muss verdammt aufpassen!“ So ehrlich war ich noch nie zu jemanden gewesen. Ich hielt sogar seinem Blick stand. „Ich bewundere dich! Du bist durch und durch die interessanteste Frau, die ich kenne. Du hast deinen Part gehalten, jetzt kommt meiner: Ich bin derjenige, den du brauchst, in allen Lebenslagen!“ UFF! Mir verschlug es die Sprache. Entweder, hatte er ein prächtiges Selbstbewusstsein, mit einem selbstherrlichen Selbstwert oder er wusste ganz genau, wovon er sprach. Einbildung, sah und spürte ich nicht.„Ich bin in Versuchung, mir ein Urteil über dich zu bilden, aber mir fehlen Fakten. Wovon genau sprichst du?“„Ich bin die Antwort auf alle deine Fragen. Ich bin derjenige, der an deiner Seite bestehen kann. Ich bin derjenige, der dir sexuell genau das geben kann, was du brauchst. Ich bin derjenige, den du lieben wirst. Ich bin derjenige, der den Rest deines Lebens mit dir verbringen wird. Ich bin dein zukünftiger Ehemann und der Vater deines vierten Kindes!“ OBERHAMMER! Ich löste mich vorsichtig von ihm und verschwand klamm heimlich. In meiner Hütte tauchte ich wieder auf. Nur eine Sekunde später war Gunnar neben mir und hielt mich fest!MIST! Wieso konnte er das? Wieso spürte ich keine Macht bei ihm? Wer zum Teufel war er? Gunnar lachte schallend, wollte sich schier ausschütten vor Lachen. Ich verstand die Welt nicht mehr. Was war hier los? Warum faszinierten mich seine Wort so sehr? Warum hatte ich zuvor nichts bemerkt? Warum vergaß ich Achim in seiner Gegenwart? Er war doch derjenige, den ich liebte oder nicht? Warum war Michael, mit Meta zusammen, mir egal? Ich verstand es nicht und es war zu viel für mich. Wie immer, fiel ich in Ohnmacht. Als ich wieder zu mir kam, lag ich im Bett, angezogen und Gunnar schaute mich einfach nur an. „Wer bist du wirklich“, hauchte ich leise. „Willst du es spüren? Du musst versprechen, nicht wieder in Ohnmacht zu fallen.“„Ich schwöre!“„Schließe deine Augen“, sagte er mit leiser Stimme. Ich fühlte mich hypnotisert und kam seiner Bitte nach. Was er mir zeigte, schnürte mir Kehle zu. Er war um so vieles mächtiger als ich! Herr im Himmel, schütze mich vor ihm!

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